Kinder mit ADS oder ADHS kommen selten nur mit „Lernproblemen“ in die Lerntherapie. Sie kommen mit einer ganzen Geschichte — mit Erfahrungen von Überforderung, Ablehnung und oft dem Gefühl: Mit mir stimmt etwas nicht.
ADS/ADHS ist nicht bei jedem Kind gleich
Ein Kind ist impulsiv und schnell frustriert. Ein anderes wirkt verträumt und abwesend. Ein drittes konzentriert sich stundenlang bei Lieblingsthemen, bricht aber bei Schulaufgaben zusammen.
Was von außen wie Trotz aussieht, ist oft Überforderung.
Beziehung vor Leistung
Kinder mit ADS/ADHS brauchen zunächst eine sichere Beziehung, bevor Lernen möglich wird. Wenn ein Kind spürt: „Hier darf ich sein, wie ich bin“ — dann entsteht Vertrauen. Und Vertrauen ist die Grundlage für jeden Lernprozess.
Kreativität als Zugang
Manchmal entstehen Lernwege über Bewegung, Malen, Bauen oder Humor. Ich möchte herausfinden: Wie lernt dieses Kind? Was motiviert es? Standardmaterialien greifen oft nicht — aber wenn man einen kreativen Zugang findet, öffnen sich Türen.
Eigentlich ist es Lerntherapie für mein Kind, aber ohne Ihren Support wäre ich nicht weitergekommen.
— Ein Elternteil
Auch Eltern brauchen Unterstützung
Viele Eltern kommen erschöpft und verunsichert. Sie lieben ihr Kind, aber sie sind müde. Sie brauchen jemanden, der sie nicht verurteilt, sondern stärkt.
Das ganze Kind sehen
Lerntherapie bei ADS/ADHS bedeutet nicht nur an Konzentration zu arbeiten. Es bedeutet, das ganze Kind zu sehen — mit Stärken, Kreativität und seinem Bedürfnis nach Sicherheit und Anerkennung.
Verständnis statt Druck. Struktur statt Strenge. Beziehung statt Belehrung. Und vor allem: jemanden, der an ihre Stärken glaubt.
Meine Arbeit beginnt oft dort, wo andere nur das Problem sehen. Ich lasse Kinder ankommen. Ich suche ihre Stärken. Schritt für Schritt entsteht Entwicklung.